Geliebte Köchin

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1885. Seit 20 Jahren steht die begnadete Köchin Eugénie im Dienst des legendären Gourmets Dodin Bouffant und kreiert mit ihm köstliche Gerichte. Aus der gemeinsamen Zeit in der Küche und der Leidenschaft für das Kochen ist über die Jahre weit mehr als nur eine Liebe fürs Essen erwachsen. Doch Eugénie will ihre Freiheit nicht aufgeben und hegt keinerlei Absichten Dodin zu heiraten. Also beschließt dieser, etwas zu tun, das er noch nie zuvor getan hat: für sie zu kochen. (Weltkino)

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Ediebalboa 

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Deutsch Schlimmer als hungern ist es, Essen nur noch als täglichen Treibstoff zu haben, ohne wirklich zu wissen, was man isst. Während des Festmahls produzieren Dodins Freunde viele kluge Sprüche und das hier könnte ruhig ein weiterer sein. Am Ende des 19. Jahrhunderts findet man in Frankreich wirklich keinen Boiling Point. Die meisterhaft aufgenommenen ersten 20 Minuten sind der Beweis dafür. Verdampfender Dampf, spritzendes Fett, langsam blubbernde Töpfe und darin Dutzende von Bio-Zutaten, von denen Sie nur träumen können, wenn Sie bei Lidl einkaufen gehen. Damit all das Klirren und Rauschen zur Geltung kommt, fehlt es im Film auch an jeglicher Musik. In Bezug aufs Kochen und Genießen handelt es sich um eine reine Onanie. Was jedoch überrascht, ist, dass auch die romantische Handlung im Hintergrund dieses Gastroparadieses nicht zurückbleibt. Die Hauptdarsteller können im Herbst ihres Lebens jede Emotion sowohl in der Küche als auch im Schlafzimmer verkaufen. Trần Anh Hùng hat einfach den französischsten Film „aus dem guten alten Frankreich“ der letzten Jahre in die Welt geschickt, bei dem Sie sich nach dem Abspann wirklich gut überlegen sollten, wo Sie essen gehen. [Viennale 2023] ()

Filmmaniak 

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Deutsch Ultimatives Gastro-Porno. Eine Huldigung an die französische Gastronomie, in der die meisten Charaktere Genießer und Feinschmecker sind, Spitzenköche, Kenner von Lebensmitteln, Tieren und der Natur, sowie großartige Redner, die auch über Essen, seine Herkunft und Geschichte sprechen. Ein großer Teil des Films besteht aus Szenen des Kochens ausgewählter Gerichte und ihrem anschließenden Verzehr, wobei die Zuschauer bereits in der ersten halben Stunde in eine Atmosphäre von Küchengeräuschen und Genussschreien eingeführt werden und zwischen den Herdplatten tanzen und auf den Tisch servieren. Verbindendes Element zwischen den Gängen ist eine zarte romantische Handlung, in der Liebeserklärungen niemals ohne ein Candle-Light-Dinner auskommen und gemeinsames Mischen von Gemüsebrühe oder Burgundersauce ein Vorspiel für intime Momente ist. Ein Film, in dem Liebe buchstäblich durch den Magen geht und in dem auch eine anatomische Beschreibung der Nahrungsaufnahme wie Liebespoesie klingt. ()

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POMO 

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Deutsch Ein zarter historischer Film über die Liebe zum Essen und die Liebe zwischen Juliette Binoche und Benoît Magimel, welche die Liebe zum Essen verbindet. Beide kochen ausgezeichnet, sie wissen viel über das Essen und genießen es feinschmeckerisch. Ein großer Teil des Films besteht aus eleganten, langsamen Aufnahmen der Vorbereitung von Speisen. In vielen Aufnahmen sieht man Menschen, die essen – entweder Binoche und Magimel oder ihre Gäste. Der Film spielt sich fast ausschließlich in den Innenräumen eines Hauses ab, die Handlung ist dünn. Das, was dieses Werk zusammenhält, ist die zart dargestellte, vornehm romantische und respektvolle Beziehung der Haupthelden. Falls Sie eine Vorliebe für das Kochen, das Backen und das elegante französische Tafeln haben, fügen Sie zu meiner Bewertung einen bis zwei Sterne hinzu. [Cannes FF] ()

Goldbeater 

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Englisch From the outside, The Taste of Things is practically the pinnacle of a genre that could be called simply “gastro-porn”. At its core, however, it is also a film that touches on so many interesting and thoughtful themes that all the flavours it evokes during the screening will stay with you for some time to come. A sensitively made drama with masterful performances and I wouldn't be surprised if Benoît Magimel wins the César for the third year in a row. [KVIFF 2023] ()

Ivi06 

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Englisch This is one big caress to the soul. A beautiful ode to French cuisine, the French language and to love itself. The opening twenty minute or so cooking scene is a masterpiece, so be warned, don't watch it hungry :D In this film, food is the main character, it's either prepared or consumed, or it's very colourfully and poetically assessed and described, in a way that perhaps only the French can do. The production design is amazingly detailed and it wasn't until the end of the film that I noticed that there was no music; the soundtrack is the sounds of the kitchen: the bubbling of boiling water, the sizzling of oil in the pan, the shuffling of pots on the stove, a wooden spoon sliding on a skillet, the crackling of the fire in the fireplace, the clinking of cutlery on plates. Cooking here is not just a tool to fill the stomach and satisfy the appetite, cooking is portrayed as a very important way of communication, to express love and feelings where words are not enough. Similarly, the relationship between Eugenie and Dodin is beautifully and delicately portrayed. They love each other, admire each other, cook for each other with love. This film is like a dream. And rightfully won the Best Director award at Cannes. [Festival de Cannes 2023] ()

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