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Paris, die Stadt der Liebe, die Stadt der Emotionen: Gemüsehändler auf sentimentalen Abwegen, ein Uniprofessor auf der Jagd nach jungen Frauen, ein Tänzer auf der Suche nach Vollendung, eine Bäckersfrau mit sehr unkonventionellen Arbeitsmethoden, ein illegaler Immigrant, für den Paris die Stadt der Verheißung darstellt. In "So ist Paris" sucht jeder seinen Platz, seine andere (Liebes)-Hälfte, sein Kätzchen und das Alltägliche wird König. (KinoweltTV)

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Kritiken (4)

Matty 

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Englisch Old and young, sick and healthy, rich and poor, happy and sad meet and part ways, love and hate, rejoice and suffer, live and die in a city of contradictions. In the hands of Cédric Klapisch, the diverse portrait of the amazing and unique Paris shatters into little episodes that are in no way inventively connected. Klapisch wants to show all of the faces of the city on the Seine, but his weird genre mash-up (from carcinogenic art to animated parody) ultimately just maps the local sights that everyone already knows. When this needlessly long film finally came to an end, all I felt was Paris overload. It would have sufficed to concentrate more feeling on one of the many ideas that had been touched on (like Pierre and his creation of fictional stories for non-fictional characters “down there”). Not even the very good cast can make up for the lack of care that should have been given to the one-dimensionally written protagonists – especially the disgustingly “compliant” female characters. Paris is a pointless and shallow film that spends two hours searching for (and not finding) its heart. As with Erasmus, here it is also true that less is sometimes more. 45% ()

Malarkey 

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Englisch Paris is certainly an interesting movie with an interesting plot and actors. However, the narration was a bit difficult to take, but it was uplifted to the pleasant average by the great shots of the beautiful city, which I hope to visit at least once again in my life. ()

gudaulin 

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Englisch A poster-like Paris, photogenic destinies, color print film... This is a typical festival film that tries to sell the atmosphere of Paris, movie stars, and calculated emotions. But Paris should evoke a dreamy and captivating mood, not a sense of noble boredom. The film just barely earns 3 stars, solely due to the presence of sympathetic Juliette Binoche and Fabrice Luchini and a few successful scenes. Otherwise, it reminded me of cheap ice cream with lots of artificial coloring and inferior sweeteners. Overall impression: 50%. ()

claudel 

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Deutsch Ich weiß nicht, wo ich beginnen soll, so erstaunt, bezaubert und begeistert bin ich. Wohl mit dem Satz, der am Ende des Films fiel: "Das ist Paris, niemand ist zufrieden, wir schimpfen, aber wir mögen es hier." Dieser Satz charakterisiert Paris und das Leben in dieser Großstadt am besten. Cédric Klapisch hat mich zum dritten Mal davon überzeugt, dass er ein außergewöhnlicher Regisseur mit einem absolut bewundernswertem Sinn fürs Detail ist, seine Fähigkeiten zu beobachten sind brillant. Ich kann den ganzen Film immer noch nicht ordentlich verdauen, so hat er mich ergriffen und am Herzen berührt. Dank Klapisch nehme ich all meine harten Bemerkungen in Richtung des Viertels Neuilly und seinen Bewohnern zurück, Klapisch ist ein leuchtendes Beispiel dafür, das man dort nicht in einer Blase lebt. Ich kann immer noch nicht glauben, dass es ihm gelungen ist, so objektiv und echt sowohl alle Pariser Reize als auch die Kehrseite dieser berühmten Stadt zu zeigen. Er hat einfach alles abgedeckt. Nun zu den Schauspielern, Klapisch hat wirklich eine Elitetruppe bekannter französischer Schauspieler ausgewählt, bei denen man nur schwer einen oder eine auswählen könnte, der oder die hervorgestochen hätte. Trotzdem erlaube ich es mir, die direkt überirdische Leistung von Karin Viard in der Rolle der Bäckerin herauszustellen, dies ist wohl die beste Leistung einer Schauspielerin in einer Nebenrolle, die ich je in französischen Filmen gesehen habe. Ihre Mimik, ihr Akzent, die Gestik, überzeugend, famos und perfekt, wer sich je Baguettes in irgendeiner Pariser Bäckerei gekauft hat, muss mir recht geben. Romain Duris, Klapisch Lieblingsschauspieler, für mich die souverän beste und ernsteste Rolle, in der ich ihn gesehen habe, Gadjo dilo - Geliebter Fremder, Peut-être, Péril jeune und andere sind vergessen und vorbei. Juliette Binoche, immer habe ich ihr gegenüber eine neutrale Haltung bewahrt, nach So ist Paris mag ich sie sehr gern, auch die beste Rolle, in der ich sie gesehen habe. Fabrice Luchini - ihn habe ich zum ersten Mal gesehen und muss ihm ebenfalls eine famose Leistung an der Grenze zur Selbstaufopferung bescheinigen. Mélanie Laurent, ihr gegenüber kann man wahrscheinlich gar keine Vorbehalte haben, nur tut es mir etwas leid, dass sie bereits zum zweiten Mal eine ähnliche Rolle erhält, für mich passt die Chloe in Jusqu'à toi besser zu ihr. Cluzet, Dupontel, Soualem, Bonamy, sie alle sind in ihren Nebenrollen auch alle toll. Es sieht so aus, dass ich kein Negativum oder eine Kritik finden kann. Die Paris untermalende Musik ist wohl der süßeste Schlusspunkt hinter dem Juwel, das an das Tor meiner persönlichen TOP 10 klopft. Bleibt nur noch hinzuzufügen, dass der Streifen So ist Paris eine echte Referenz an diese faszinierende Großstadt ist, und alle Regisseure der Erzählblamage Paris je t'aime (Tom Tykwer nicht ausgenommen) sollten sich schämen. Bravo, vive Cédric Klapisch!!! ()