Der Spion, der aus der Kälte kam

  • Bundesrepublik Deutschland Der Spion, der aus der Kälte kam (mehr)
Trailer

Inhalte(1)

Alec Leamas, Leiter der West-Berliner Abteilung des britischen Geheimdienstes soll Hans-Dieter Mundt, den Chef der Ost-Berliner Gegenspionage, außer Gefecht setzen. Ein raffinierter Plan wird sorgfältig ausgearbeitet. Zum Schein wird Leamas aus dem Dienst entlassen, spielt den verbitterten Alkoholiker, nimmt einen Job als Archivar an und beginnt eine Liebesaffäre mit der orthodoxen Kommunistin Nan Perry. Wie erhofft, wird die Gegenseite auf ihn aufmerksam und versucht, Leamas anzuwerben. In den Verhören, die Fiedler, Mundts ehrgeiziger Stellvertreter, führt, denunziert Leamas Mundt als Doppelagent der Briten. Doch Mundt kann sich geschickt verteidigen, wobei er die nach Ost-Berlin gelockte Nan Perry als Entlastungszeugin vorführt. Leamas muss erkennen, dass er von seinen Vorgesetzten benutzt worden ist, um den zwielichtigen Mundt zu schützen, der tatsächlich auch für die Briten arbeitet. Verbittert beschließt er, dem Agentenleben abzuschwören und mit Nan ein neues Leben zu beginnen. Doch die Gewalt des Kalten Kriegs holt die beiden Liebenden ein … (Verleiher-Text)

(mehr)

Kritiken (2)

DaViD´82 

alle Kritiken

Englisch Distinguished, giving even to the attentive viewer nothing for free, cold, purely British, with an incredibly crafted world of (counter) espionage, where weapons are not used, but only (dis) information are used... Yes, even if you don't know it in advance, you will soon recognize that it is an adaptation of one of le Carré's books. This time it is an adaptation of the third part of the series with George Smiley (he is here purely in the "cameo" role) and it is the discovery of le Carré for film screens in the adaptation, which foreshadowed the style of all successful adaptations of his works up till today. If I wanted to be extremely critical I would only complain about the non-use of German in the passages from East Germany and, for this type of movie, the inappropriate literality in the final passage while driving. ()

D.Moore 

alle Kritiken

Deutsch Für langsame Spionagefilme aus dem Kalten Krieg nehme ich mir immer gern Zeit. Dieser war aber für meinen Geschmack zu langsam. Richard Burton ist natürlich ausgezeichnet. Der Regisseur Ritt hat versucht, die Kamera in ziemlich interessante Positionen zu stellen. Er hat auch Perspektiven gesucht, die den Film wenigstens ein bisschen beleben würden. Sonst ließ mich aber Der Spion, der aus der Kälte kam ziemlich kalt. Es hat mich nicht gestört, dass es in dem Film praktisch keine Action gibt. Von Anfang an habe ich aber auf eine Szene gewartet, die wenigstens ein bisschen dramatisch oder spannend wäre. So einen Moment gibt es erst am Ende vor dem Gericht, wo es zu einer Konfrontation des schlauen Strafverteidigers (gespielt von Jiří Voskovec) mit den Zeugen kommt. Vier Sterne. ()