Die Macht der Bücher - Französischsprachige Literatur heute

(Fernsehfilm)
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Deutschland, 2017, 53 min

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Die Ereignisse der letzten zwei Jahre – Terroranschläge, Europaverdrossenheit, Rechtspopulismus – haben auch in Frankreichs Literaturwelt ihre Spuren hinterlassen. Die Medien sprachen gar von einer Kehrtwende in der französischen Literatur, nannten das Phänomen "Exofiction". Eine Bestandsaufnahme. Nach den Attentaten, für die auch Terroristen mit französischem Pass verantwortlich waren, wird die Identitätsfrage, die in Frankreich seit zehn Jahren ein Dauerthema ist, noch hitziger und dringlicher geführt. Auffallend viele Schriftsteller und ihre Leser führen wieder eine Wertediskussion rund um die Identitätsfrage, warnen oder empören sich. Was zählen sie noch, die Werte der französischen Republik? Wie können wir sie leben, retten, schützen? Viele starke Stimmen kommen dabei von den Rändern, also nicht nur große Namen der Buchwelt Frankreichs führen diese Diskussion, sondern auch zahlreiche französischsprachige Schriftsteller der sogenannten Frankophonie. Das Französische ist eine internationale Literatursprache. Es bildet ein grenzüberschreitendes Netzwerk, das sich von Afrika über die Karibik bis in den Maghreb erstreckt. In Zeiten eines auseinanderdriftenden Europas und unter dem Einfluss der Bedrohung durch Terror fragt diese Dokumentation nach der Macht der Bücher in unruhigen Zeiten – unter anderem mit Karine Tuil, Patrick Chamoiseau, Gila Lustiger, Boualem Sansal, Mathias Enard, Alain Mabanckou, Patrick Boucheron, Lewis Trondheim, Brigitte Findakly, Shumona Sinha und Chen Jianghong. (arte)

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